Ein dunkles Geheimnis (LP)

Eine meiner ersten Linkin Park Fanfiktions… viel Spaß beim lesen! 🙂

 

Part 1
„Schon als kleiner Junge träumte ich davon ein richtiger Rockstar zu werden! Ganz nach dem Motto: „Sex, Drugs and Rock‘n‘Roll!“ Sex und Drogen hatte ich in meiner Vergangenheit genug… Also konzentriere ich mich voll und ganz auf ROCK‘N‘ROLL !“ erzählte er lachend, als sie ihn in die Band aufgenommen hatten. Damals dachte Mike noch er machte nur einen Witz was seine Vergangenheit angeht… Doch Heute weis er mehr… Viel mehr…

Die Sonne scheint, strahlend blauer Himmel, nur das Rauschen der Wellen. Ein weiterer warmer Sommertag am Meer. Mike saß an seinem Lieblingsplatz, eher Abseits von all den anderen, an einem Felsen gelehnt und träumte vor sich hin.
„Hach diese Ruhe ist wirklich herrlich…“ dachte er und war kurz davor einzuschlafen. Plötzlich hörte er schrille Schreie und Gequieke und sprang vor Schreck auf. „WAS ZUM TEUFEL HABEN DIESE WEIBER JETZT SCHON WIEDER!“ brüllte er wütend. „HILFEEE! EIN TOTER!!!“ schrie eines der Mädchen. Mike wurde es plötzlich ganz anders… „Was ist wenn er doch?!…“ dachte er und rannte auch schon los.
Inzwischen hatte sich eine ganze Herde von geschockten Mädchen um den Leblosen versammelt. Ein Sanitäter versuchte sich irgendwie nach vorne durch zu drängeln. „Mädels vom rumstehen und anstarren wird er auch nicht gesund! Jetzt macht doch endlich PLATZ!“ schimpfte der Sanitäter mit seinem Erste Hilfe Koffer in der Hand.
Mike versuchte ebenfalls näher ranzukommen um sehen zu können wer da liegt, jedoch ohne Erfolg. Er fühlte sich ziemlich beschissen, nach allen was passiert ist, nach allen was er zu seinen Kumpel gesagt hatte… Ein paar quälenden Minuten später wurde die Menschen Masse wieder ruhiger und langsam weniger. Die Sanitäter trugen den Patienten auf einer Trage in Richtung Krankenwagen. Mike starrte ihnen regungslos hinter her. Er stand wie angewurzelt da und machte sich Vorwürfe. „Ich wünschte ich… ich könnte es ändern…“ murmelte Mike traurig und schaute auf dem Boden. „Was willst du denn ändern?“ fragte jemand Mike.

Mike seufzte… „Alles… einfach alles…“ antwortete Mike den tränen nahe. „…dann wäre Chaz jetzt nicht…“ Mike schluchzte und setzte sich ohne den Blick vom Boden abzuwenden in den noch von der Sonne gewärmten Sand.
Plötzlich brach der Andere in schallendes Gelächter aus. „Hahaha! Hey Kumpel, lass den Kopf nicht hängen! Manchmal sind die Personen die man gerade am meisten braucht gar nicht so weit weg. Nur sieht man manchmal auch den Wald vor lauter Bäumen nicht.“ sagte er lachend und legte eine Hand auf Mikes Schulter. Mike musst leicht grinsen „Das hat er auch immer gesagt…“ lächelte er und hob langsam den Kopf um seinen Gesprächspartner anzusehen. „CHESTER?! Aber wie?… Du warst doch?! … Du sagtest doch?! Ich…“  Mike brachte vor Erleichterung und Staunen keinen vernünftigen Satz mehr heraus und Chester konnte sich sein Lachen nicht mehr verkneifen. „Hehe! Oh man Mikey, du dachtest doch nicht wirklich das ich der Typ war den sie weggetragen haben, oder?“ lachte Chester. Mike starrte ihn immer noch an als würde er von einen anderen Stern kommen. Es kam ihn immer noch alles so unreal vor. Gleichzeitig war er sehr erleichtert das es Chaz gut geht. „Ich weis gar nicht was ich sagen soll…“ begann Mike erleichtert und gleichzeitig etwas betrügt.
„Ich bin verdammt froh das du da bist…“ sprach er weiter und legte erleichtert einen Arm um Chesters Schulter.
Plötzlich sprang Chester auf und war ganz hibbelig. „Sorry Kumpel mir fällt gerade ein wichtiger Termin ein… Ich freu mich auch das du da bist… und das ich nicht…“  Er brach mitten im Satz ab und ging los. „Bis später Mike!“ rief er den völlig verwirrten noch zu und verschwand in der Menschenmasse am Strand. „WA-… Warte… was für ein Termin?!“ wollte Mike ihn noch hinterherrufen doch er saß schon wieder alleine da. Alleine mit all den Fragen. Mit all den Schrecken. Ganz allein und dem Gefühl nicht gebraucht und vergessen zu werden…

Part 2
Er lies sich einfach nach hinten fallen und schloss die Augen um zu vergessen was geschah und sich zu Erinnern wie es war. „Verdammt… warum musste ich ihn auch das alles an den Kopf werfen… so Sachen wie: ‚Du musst doch immer einen auf Mitleid machen!‘ – ‚Wir haben langsam verstanden das du ne Arme Sau bist‘ – ‚Dann geh doch endlich zu ihr!‘ … „ Der Abend an den Mike sich mit Chester gestritten hatte spielte sich in seinen Gedanken ab und brachte ihn noch mehr zum verzweifeln. „Vielleicht sollte ich ihn suchen…“ dachte Mike. „Nee… Er kommt klar… Er wird schon nicht wieder anfangen… Er hat es versprochen! … Er war einfach gut gelaunt und ich war furchtbar dumm…“

Inzwischen…
„Hey Leute! Sorry dass ihr so lange warten musstet. Ich hatte noch ein wichtiges Gespräch.“ entschuldigte sich Chester bei seinen Leuten. „Maaann… wir haben ne EWIGKEIT auf dich gewartet! Du weist genau das ER es nicht mag wenn wir zu spät kommen. Kein Gespräch der Welt kann wichtiger sein als unser „Termin“! Oder warst du wieder bei deinen tollen Kumpelchen?“ antwortete ein dunkel gekleideter, schlanker Typ, ziemlich cool und neckisch.
Chester starrte ihn nur grimmig an. Der Typ schüttelte nur den Kopf und ging los. „Na komm schon oder willst du hier Wurzeln schlagen Chazy?!“ rief er noch Chester zu und verschwand um die nächste Ecke. Chaz seufzte und lief den mysteriösen Typen hinter her.

Es dauerte nicht lange bis sie an einen verlassenen Haus ankamen. Dort empfang die beiden ein grummeliger, magerer Mann. Er trug passend zu seinen dunklen Anzug, eine schwarzen Sonnenbrille und einen schwarzen Hut. Er wirkte schon fast wie ein Mafiosi in den Outfit, fand Chester und fühlte sich leicht unwohl bei der Sache… „DA SEIT IHR JA ENDLICH!“ brüllte der Mann mit der Sonnenbrille und richtete seinen Blick auf Chesters Begleiter.  „Es tut uns wirklich sehr leid Mr. Dong…aber…“ fing dieser an zu erklären und wurde von Mr.Dong sofort unterbrochen. „SPAR DIR DAS! Kommt doch erst einmal rein.“ er öffnete eine Tür hinter sich und lud die beiden zu sich in die verlassene Hinterkammer ein. Chester zögerte einen kleinen Moment. Doch als er den grimmigen Blick von Mr.Dong spürte ging er rasch auch hinein.

Die Kammer war einfach eingerichtet. Ein Sofa an der linken Wand, einen Fernseher an der rechten Wand und dazwischen ein kleiner Holztisch. Trotzdem war alles andere als eine gemütliche Stimmung im Raum. „Setzt euch doch erst einmal hin.“ sagte Mr. Dong mit einen hinterhältigen Grinsen im Gesicht und deutete auf das Sofa. Chester und der Typ setzten sich sofort. Der Typ kramte kurz in seinen Jackentaschen und wirkte plötzlich sehr nervös und gar nicht mehr so cool wie vorher. „Also… Wie viel habt ihr dabei?“ fragte Mr. Dong gespielt ruhig und stellte sich direkt vor ihnen auf die andere Seite des Holztisches. 
Chester fragte sich innerlich was Mr. Dong meinte und verstand nicht so ganz was los war. „Eh-Ehm.. also wissen sie….“ stotterte der Typ neben Chester. Mr. Dongs Blick verdüsterte sich schlagartig wieder und man hatte fast schon das Gefühl das er mit seinen Blicken jemanden töten konnte. „WAS sollte ich wissen Gonzales?“ knurrte Mr. Dong. Bei den Namen klingelte es bei Chester. „Verdammt! Jetzt weis ich es wieder… das ist der Typ den ich letzte Woche mit den Drogen und Alk getroffen habe!“ dachte sich Chester und plötzlich wurde es ihn ganz anders…
„I-i-ich hab das SCHEISS ZEUG VERLOREN!“ schrie Gonzales panisch und zitterte noch mehr. „DU HAST WAS?!“ Mr. Dong schmiss vor Zorn den kleinen Tisch hoch, dieser landete knapp über Chesters Kopf an der Wand und zerschellte dort. Chester versuchte erschrocken und etwas panisch einen Ausweg zu finden… doch der einzige weg nach Draussen führte an den tobenden Mr. Dong vorbei. Gonzales brachte inzwischen vor lauter Angst kein Wort mehr heraus, also wendete sich Mr. Dong an Chester. „Kannst du das vielleicht noch einmal wiederholen, was dein Freund hier gerade gefaselt hat? Ich glaube ich habe etwas falsch verstanden.“ fragte er überfreundlich mit einen giftigen Blick.

Chester musterte Mr. Dong einige Sekunden und schaute ihn dann fest entschlossen in die Augen „Zunächst einmal möchte ich erwähnen das Gonzales nicht mein Freund ist, ich kannte bis gerade eben nicht einmal seinen Namen. Er meinte wohl das er irgend ein scheiss Zeug verloren hat… keine Ahnung…“ Chester zuckte mit den Schultern und hoffte das die Sache sich somit für ihn erledigt hatte, doch Mr. Dong holte schon zum Schlag aus und knockte ihn mit einen kräftigen Schlag ins Gesicht aus.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s